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Nun ist es aber schon dunkel. Nach Bishkek sind es nur ca. 40 km, aber bei Dunkelheit 40 blitzgefährliche Kilometer. Schlecht beleuchtet, oder meine Sehkraft hat sich in der Zwischenzeit vermindert. Muss sagen, dass ich schon lange nicht mehr bei Nacht gefahren bin!

 

Velofahrer ohne Licht, Autos mit fehlenden Rücklichter, Fussgänger neben und auf der Strasse.

 

Ich fahre langsam und vorsichtig und hab trotzdem ein Rotlicht überfahren. Nix passiert, hatte Glück.

 

In Bishkek angekommen, ich finde mich gar nicht zurecht und habe keine Ahnung wie ich zum Hotel komme. Irgendwann halte ich bei einer Tankstelle um mein Standort zu erfahren.

 

Lady, kann ich ihnen helfen?“ fragt ein junger Polizist auf englisch. Sofort empfehlt er sich mir erstens seinen Ausweis zu zeigen und zweitens mir vor zu fahren. Er, mit seiner Freundin, in einem kleinen, weissen Lada, fährt vorsichtig voraus, um mich ja nicht zu verlieren. Von der Hauptmoschee aus, erkenne ich den Weg wieder. Vielen Dank. Es versteht sich von selber, dass ich ihm einen knisternden Händedruck gebe!!

 

Im Hotel Asia Mountains hat es keine freie Zimmer mehr, aber ich kann als Zwerg zwischen diesen beiden LKW's bleiben. Garten, Schwimmbad und
sanitäre Einrichtung benutzen, für weniger als die Hälfte in Almaty.

 

 

16.8.13

 

Ich bin immer noch in Bishkek!

 

Mache nicht viel, faulenzen, am Pool, lesen, ein bisschen in die Stadt und gut essen!

 

Bishkek hat wenige, für mich, interessante Gebäude, aber entlang den breiten Strassen, viele schöne, alte Bäume und es ist angenehm im Schatten zu spazieren, denn es wird heiß.

 

In dieser Stadt findet man sehr gute Restaurant.

 

Das Holländische Ehepaar mit dem Mercedes LKW, lebt schon lange in Australien und ist seit 4 Jahren auf reisen. 9 Monate reisen, 3 Monate zu Hause.

 

Die Französische Familie, Eltern und 2 Jungs von 12 und 15 Jahren, reisen seit letzten Oktober.

 

Sie kommen eben von Tajikistan. Im Pamir sind sie 3 Tage in einem Schlammloch stecken geblieben und haben gegraben!!!!

 

Hinten in ihrem MAN ist die Garage für 4 grosse Motorräder.

 

Am Abend bei Wein und Bier werden Geschichten erzählt!

 

Um 21.00 Uhr meint Yanic wir könnten alle ins „bella italia“ zum essen, es sei hervorragend!

 

Und wirklich der Procciuto und Risotto und Tirami su und Rotwein.....ausgezeichnet.

 

Der Chef, Italiener, seit einigen Jahren hier, offeriert zum Abschluss ein oder zwei Grappa.

Grazie! Wollte keinen nehmen, aber das sei
unhöflich!!!

 

Am nächsten Tag wäre ich doch lieber unhöflich gewesen!!!

 

Die französische Familie verabschieden sich.

 

Bon voyage Muriel, Yanic, Victor und Robin.

 

 

Am Abend treffe ich mich mit Sandra und Christian. Sie sind jetzt auch in Bishkek, und wir gehen zusammen ins „l'Azzuro“, libanesisches Restaurant. Wunderbare Mezzes, verschiedene kleine Platten, begleitet mit Nanbrot. Natürlich haben wir uns auch viel zu erzählen. Es freut mich sehr sie wieder zu sehen.

 

Clary und Robert bleiben doch noch einen Tag länger. Auch sie hat der Abend etwas mitgenommen!

Am nächsten Tag verabschieden sie sich auch... und ich versuche vergebens, in der Stadt, einen Campingstuhl zu finden.

 

 

Wachablösung.

 

 

17.8.13

 

Heute Morgen bin ich um 5 Uhr am Flughafen von Bishkek. Bea kommt zu Besuch! Sie ist letztes Jahr mit ihrem Ländi in die Mongolei gereist, nicht aber in Kirgistan. Es freut mich, dass sie kommt!

 

Wir fahren gleich nach Tong, im Süden am Ysyk-Köl (Köl = See), Tip von Robert. Heute soll das Falkenfest im Bel Tam Yourt Camp stattfinden.
Hier treffen wir auf Marc und Cheryl aus GB, mit ihrem roten Landrover. Sie sind auf dem Weg in die Mongolei.

 

In verschiedenen Yurten wird Essen serviert. Danach Tanzvorführung, Falkenjagd auf Tauben, Adlerjagd auf Kaninchen, verschiedene Pferderennen und am Schluss werden die Zuschauer aufgefordert mit zu
rennen!

 

Obwohl es für Touristen bestimmt ist, finden wir es ein schönes Fest.

 



 

 

Wir beschliessen einen Tag länger zu bleiben. Robert und Marc schrauben und hämmern unter dem Mercedes LKW.

Wir ruhen aus und baden zwischendurch. Der Strand ist einigermassen sauber (Strand super sauber im Vergleich zu anderen Stränden, aus späterer Erfahrung) und das Wasser angenehm.

Ein wenig haushalten, kochen, lesen und schon ist der Tag vorbei.

 



 

Abendstimmung
Abendstimmung

 

Kurz bevor wir abfahren, kommt Marc mit einer Fettspritze. Heute morgen früh hat er an seinem Ländi schon ein Getriebeölwechsel gemacht und so lieb, kriecht unter mein Auto um es zu schmieren. So habe ich es schon oft erlebt unter Landroverfahrer:)

 

Als Dank kann ich ihnen meine Mongolei Strassenkarte mitgeben.

 


Keine halbe Stunde gefahren stoppen wir.

Hier wird ein Spielfilm gedreht!!!

 



 

 

Wir haben beschlossen kurz vor Tosor in die Berge abzubiegen um nach Sary-Bulak und weiter an Song-Köl zu fahren. Ein wenig haben wir uns
verschätzt. Laut unserer Karte eine Abkürzung!!

 

Immer wieder halten wir an, aussteigen, zur nächsten Kurve laufen, schauen wie und wo man durchfahren kann.

 

Bea rekognostiziert und fotografiert!

 

Grosse Frage!!! Führt dieser Weg überhaupt weiter als nur in diesen Fels- und Gletscherkessel???

 

Unter der Eisdecke des Gletschers hören wir die Steine runterpoltern.

 



 

Endlich sind wir oben auf 4000 m.ü.M. Obwohl es nieselt ist es nicht sehr kalt. Wir befinden uns auf einer Hochebene und treffen einPferdetrekking mit russischen Touristen, welche leicht unterkühlt
aussehen, mit Blasen an den Lippen. Seit einigen Tagen sind sie unterwegs und kommen vom östlich liegenden See.

 

Schnell noch den Wassertank mit diesem klaren Wasser auffüllen und wir finden einen geschützten Schlafplatz auf 3700 m.ü.M.

 

Bea's neuster Verlegenheitsaschenbecher:)

 

 

20.8.13

 

Nach einigen Kaffees, der moldavische Rotwein war etwas süss, sind die Kopfschmerzen weg und wir fahren weiter. Einige belgische Radfahrer
kommen uns entgegen!?! Sie erzählen von weggeschwemmten Brücken, hohem Wasserstand.... Wir werden ja sehen!

 

Und da fährt uns ein Auto entgegen. Das erste seit langem. Ein israelisches, junges Paar kommt von Naryn. Ja die Strasse ist in Ordnung, meint er. Seine Frau hingegen hat ein ängstliches Aussehen.
Wir danken, warnen sie vor einigen Stellen nach dem Pass und fahren weiter.

 

Es ist beruhigend. Wir wissen jetzt, dass wir durchkommen und nicht wieder alles retour fahren müssen.

 

Einige weggeschwemmten Brücken, Geröllhalden die wir überqueren müssen, ansonsten ist es ein angenehmer Weg, das Tal wird immer offner, Yurten und Tiere treffen wir an, zwischendurch wieder eine Schlucht.

 

Johann und Michaela, aus Österreich, kreuzen wir. Kleiner Informationsaustausch! Sie fahren die Strecke auf welcher wir gekommen sind. Evt. Hilfe für das israelische Paar.

 

Wir kommen nicht in Sary-Bulak an, sondern in Naryn.

 

Macht nichts, wir müssen einige Kilometer Richtung Norden zurückfahren um die Abzweigung, welche nicht auf der Karte steht, nach Song-Köl zu nehmen.

 

 

Es ist die gleiche Strasse zum Song-Köl wie ich vor 3 Jahren genommen habe. Die Landschaft ist so schön und das möchte ich Bea nicht vorenthalten.

 

Strasse mit den 39 Kurven!

 

 

Herrlich, wir bleiben einen Tag hier oben auf 3126 m.ü.M

 

Bea sucht nach Edelweiss und Enzianen.

 

Wäsche waschen, schreiben und natürlich etwas feines kochen.

 

 

In der Nacht erwachen wir, bei schönstem Vollmond. Das Auto wackelt hin und her! Kein Luftzug zu hören. Schnauben und Hufgetrappel um das Auto. 2 Pferde kratzen sich an den Aussenrückspiegel.

 

Im Mondschein sehen wir durch die Dachfenster eine Herde Pferde um den Ländi. Ich schliesse die Tür, per Fernbedienung, auf, Licht blinkt drei Mal. Alle Pferde machen einen Schritt zurück um sich dann
schnell wieder an den Rückspiegel zu kratzen. Plötzlich klappt ein Rückspiegel mit einem Knall zu und  die ganze Herde galoppiert davon, wie bei Kindern, wenn sie etwas dummes angestellt haben und dann alle davon rennen:):):)

 

 

22.8.13

 

Bea hat heute Geburtstag! Das Geburtstagsessen holen wir dann in Bishkek nach!

 

Wir fahren südlich dem See entlang an Yurten, Pferde-, Schaf-, Ziegen- und Kuhherden vorbei. Ende August, sagt man uns, wird alles
zusammengepackt und mit den Tieren ziehen die Menschen ins Tal.

 

Die Runterfahrt nach Ak-Tal, auch nicht auf der Karte eingezeichnet.

 



 

 

Weiter über Ügüt nach Baetov. Picnic vor dem ersten Pass.

 

Schöne Weitsicht.

Wie auch schon in der Mongolei, sehen die Hügel aus wie mit Samt bedeckt!

 

Auf 3250 m.ü.M. Immer noch Yurten und Tiere.

 

 

Wir kommen in Tash Rabat, bei der alten Karawanserei an.

 

Trotz Geburtstag hilft Bea beim Gemüserüsten.

 

Klaro wird auf diesen speziellen Tag angestossen.

 



 

 

Über Naryn fahren wir zurück zum Ysyk-Köl.

 

Unterwegs ein Strassencafé, serviert super gute Mantas.

 

Eigentlich wollen wir nochmals am See übernachten. Die Strände sehen von weitem sehr schön aus, rötlicher Sand, aber leider so voller Abfall, dass wir beschliessen bis nach Karakol weiter zu fahren
obwohl es schon eindunkelt.

 

Bea fährt und wir beide kleben an der Frontscheibe, halten Ausschau nach schlecht oder gar nicht beleuchteten Hindernisse und Strassengänger.

 

Wir kommen gut in Karakol an und finden, nach kurzem Suchen, das mir bekannte Guesthouse.

 

 

25.8.13

 

Seit 2 Tagen sind wir in Karakol. Es regnet, eine Kaltwetterfront zieht vorbei und wir geben unser Geld in Geschäfte, Restaurant und Basar aus:)

 

Hier im Guesthouse treffe ich auf ein junges Bergsteigerpaar. Unglaublich aber wahr.

Sie kommen aus Davos-Glaris!!!!!

 

 

26.8.2013

 

Heute morgen stahlblauer Himmel, keine Wolken. Genau richtiges Wetter um nach Jeti-Ögütz zu fahren!

Nicht weit von Karakol biegt man ins Tal der roten Sandfelsen und des gebrochenen Herzens ab!

Ein kleines Auto steht am Strassenrand, ein Goldadler auf dem Dach. Sobald wir uns nähern, steigt ein Junge aus, zieht ein Handschuh an, nimmt den Adler auf den Arm und winkt uns zu sich. Im Kofferraum krächzt ein Falke. Nur zum sagen: dieser Adler hat so sein Gewicht.

Wir zwei Helden!

 

Beim Sanatorium, Health Resort vorbei weiter in die Alpen.

 

Den Nachmittag verbringen wir mit backen, kochen, Pflaumen einmachen für Glühwein, faulenzen, den Leuten und Tieren zuschauen.

Am Abend kann Bea endlich ein Feuer machen.

"Sie liebt Lagerfeuer!“

 

Diese Nacht wird es kalt. 3 Grad. Bald müssen wir in der Nacht mehr Kleiderschichten anziehen als am Tag:)

 

 

Die kleine Rundtour Richtung San Tash, östliche Kirgiesisch/Kasachische Grenze, wird nach 30 km von zwei Polizisten gestoppt. Das Gebiet steht unter Quarantäne. Um es zu verdeutlichen macht er das Zeichen von Kopf ab und verdreht dabei die Augen.

 

Später erfahren wir, dass ein Junge an Beulenpest gestorben ist und etliche erkrankt sind!

 

Wir müssen umdrehen und versuchen die nördliche Strasse zu nehmen.

Diese Fahrt war eigentlich für die Füchs. Nichts besonders ausser die schönen, schneebedeckten Bergspitzen und einen Schlafplatz inmitte von Feldblumen.

 

 

Das nördliche Seeufer des Ysyk-köl ist viel touristischer. Badeorte mit grossen Hotels, Unterhaltung an den Stränden und deshalb wohl auch gepflegter. Russen, Kasachen, Kirgiesen und einige europäische Touristen begegnet man.

 

Bea späht nach Aprikosenbäumen! Anhalten! Pech! Meistens hängen die Aprikosen zu hoch oder sind schon mehlig.

 

Kurz vor Cholpon-Ata, neben einer Pferderennbahn, finden wir einen einigermassen sauberen Sandstrand. Am Abend und früh morgens reiten die Jungs mit den Pferden im Wasser, anscheinend gut für den Muskelaufbau und den Tieren gefällt es!

 

Basar von Cholpon-Ata: alles wird verkauft. Honig, Fisch, Felle, Bikini, Socken, Kleider, Brot …...

 

und wieder treffen wir das holländische Paar und bleiben 2 Tage zusammen.

 

 

Laut Karte kann man von Grigorevka über die Berge, an 3 Bergseen vorbei,nach Tamchy, beide Ortschaften am Ysyk-Köl Ufer, fahren! Die Linie ist zwar gestrichelt, aber ich bin schon solche Wege gefahren!

 

Durch eine Schlucht geht es hoch. Der Weg wird nicht besser. Bachbettartig, rauh, und je höher  umso schlechter.

Zwei Einheimische, unabhängig von einander, antworten auf unsere Fragen: "da, da, der Weg sei befahrbar bis nach Tamchy!"

 

Simon, ein Junge mit Pferd, begleitet uns ein Stück bis zu seiner Jurte.

 

Plumpsklo!
Brücken!

 

 

Manchmal ist der Weg schwer zu sehen! Bei der zweitletzten Jurte fragen wir einen Hirten.

 

Njeto, von hier kann man nur noch zu Fuss nach Tamchy, njet mit Maschin!!!

 

Das heisst: umdrehen und alles wieder zurück! Wo man rauf kommt, kommt man auch bekanntlich wieder runter.

 

Wie dieser kleine blaue Wagen hier raufkam, ist uns ein Rätsel!!!

 

Schlafplatz zwischen den Tannen und Bea kann sich mit „zeuseln“ verweilen!

 

2 Kinder reiten vorbei, auf einem Esel. Ohne Schuhe, ohne Jacken. Es ist schon kalt! Jeder bekommt ein Stück Schokolade. Nach einem „Spasiba“ reiten sie weiter. Nur die Hunde bleiben noch eine Weile bei uns.

 

 

Es ist schon dunkel, wir sitzen und wärmen uns noch an der letzten Glut! Auf einmal hält ein Auto auf dem 50 m entfernten Weg. Scheinwerfer wird abgestellt, Taschenlampen angezündet und wir:
mucksmäuschen still schauen in die Nacht. Bea fragt leise: „bist Du noch da?“ „Ja, sie können uns nicht sehen!“

Motorhaube wird aufgemacht. Wir sehen nur Schatten! Es wird etwas herumgeschraubt. Haube zu, Licht und Motor an und weg ist es!!

 

Den ganzen Nachmittag haben wir kein Auto gesehen. Seit die Sonnenuntergang sind schon 4 vorbeigefahren. 1 Lastwagen sogar ohne
Licht. Wie der die grossen Steine gesehen hat...????

 

Runterfahrt nach Semyenovka

 

 

Ihr werdet euch sagen: dort sieht es ja aus wie bei uns in der Schweiz.
Ja, das stimmt! Manchmal habe ich das Gefühl ich sei zu Hause, vor allem in den Bergen. So bekomme ich kein Heimweh:)

Hier bewegt man sich oft über 2000 / 3000 m.ü.M. Und noch höher.
Immense Weiten mit vereinzelten Jurten, riesige vor allem Schaf- und Pferdeherden. Alte, kleine russische Autos, welche man an
unwahrscheinlichen Orten trifft. Verschlossene, aber meist freundliche Menschen.

 

Zurück in Bishkek für eine kurze Pause!!!!

 


3.9.2013

 

Ausflug ins Ala-Archa Tal.

 

Mit einem Wunsch binden wir ein Bändel an den schönen Baum.

 

Zum übernachten finden wir keinen schönen Platz, wieder viel Abfall und dieses Mal sind es nicht die Hunde, welche die Müllbehälterdurchneuseln.

 

Im Alamedincanyon, finden wir ein Restaurant mit Holzhäuser und einer schönen Holzbrücke.

 

Das Tal ist schmal und auf meine Frage an Bea ob sie schon mal hier war meint sie nur: „nein, aber hier komme ich bestimmt nicht wieder.“

 

Zum Trost essen wir Crêpes Suzettes, ohne Crêpes aber mit Glacé, am Tisch flambiert. Hat super geschmeckt.

 

 

In Bishkek, im Hotel treffen wir wieder auf das holländische Paar.

 

Alle Hotelzimmer sind besetzt! Zu zweit, im Auto auf dem Parkplatz, nicht ideal, also nehmen wir die Jurte im Hotelgarten.

 

Es ist eine schöne Jurte, mit schönen farbigen Filzteppichen an den Wänden. Das ganze Holzgerüst mit farbigen, gewobenen Bändel festgebunden.

 

Seit gestern liege ich flach. Kleine Magenverstimmung. Bea hat mir Paspertintropfen gegeben. Ich wusste gar nicht wie übel diese schmecken!!!!

 

 

Freitagmorgen reist Bea nach Almaty. Wir hatten eine schöne, lustige Zeit zusammen.

Für mich war es eine neue Erfahrung, zu zweit im
Landrover, da der Platz eher beschränkt ist!

 

Bei schönem Wetter: kein Problem!

Bei Sturm und Regen: eher knapp, aber machbar!

 

Am Morgen, ich bin fit, suche ich eine Autowaschanlage auf. Drei junge Frauen putzen ¾ Std bis der Ländi, von aussen, wieder blitzblank glänzt. allen Dreien gebe ich ein Trinkgeld. Sie sind erstaunt, anscheinend nicht gewohnt!

Auf dem Hotelparkplatz bin ich an der Reihe den Innenraum zu reinigen.
Was für ein Staub!!!!

Eben bin ich fertig, treffen Sandra und Christian ein. Sie kommen aus Karakol. Ich freue mich sehr sie wieder zu sehen und auch, dass wir zusammen durch Kasachstan brausen werden:)

 

Vorerst bleiben wir bis Sonntag hier im Hotel.

Auch das holländische Paar wird Montag nach China aufbrechen. So trennen und kreuzen sich die
Wege der Reisenden.

 

Heimreise

8.9.2013

 

Noch letzten Proviant einkaufen, alles was man nur in Kirgistan bekommt, und es wird Nachmittag bis wir uns von Clary und Robert verabschieden und losfahren.

Schönes Gefühl wieder zusammen mit einem roten Landrover zu fahren:):):)

Es ist Sonntag und durch die Stadt viel Verkehr.

Im Nach hinein weiss ich warum!! Erstens liegt der Osh Bazar und zweitens der Gebrauchtwagenmarkt auf unserer Strecke. An beiden Orten regen Betrieb.

 

Durch eine Schlucht, über den Tör-Ashuu Pass kommen uns immer wieder Tierherden, entweder zu Fuss oder in Lastwagen, entgegen. Man kann hier schon den Herbst erahnen und die Kirgiesen kommen mit ihren Tieren runter ins Tal. Einige haben ihre Jurten schon auf Lastwagen gepackt, andere ihre Teppiche gereinigt und zum trocknen auf die Wiese gelegt.

Auf der Hochebene habe ich diese Doppelstöckige Jurte gesehen.

Über den Otmekpass Richtung Talas.

Vor der Kasachischen Grenze.

Bushaltestelle.

Staudamm unter Lenin's strengem Blick!

Dieses Mal brauchen wir ca. je 1 Stunde um über beide Grenzen zu kommen. Alle sehr zuvorkommend! Die Daten müssen im Computer und in grossen Bücher, von Hand, geschrieben werden?!?! Warum??? keine Ahnung. Bei jedem Grenzübergang wird man fotografiert und dieses Mal sogar, ein Autoröntgen. In einem Büro können wir alles auf Bildschirm verfolgen. Farbliche Schattierungen zeigen das Getriebe und der Motor. Sogar die Leere in den Pneus kann man erkennen. Alles erledigt, alles abgestempelt und...

jetzt sind wir zurück in Kasachstan!!