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Nach den Zollformalitäten muss man durch eine Desinfektionssprühung fahren!!!

Kerch ist die erste Stadt in der Krim, und die gefällt mir recht gut. Nochmals einen Gang zurück geschaltet, gemütlich! Kurz danach finde ich meinen heutigen Schlafplatz. Über eine Dreckstrasse hinter einem Hügel. Beim Aussteigen überall kleine, längliche, weisse Muscheln zum Teil mit Schnecken oder leer! Wie die hier her gekommen sind??

 

Diese Nacht hat es zwischendurch geschüttet. Bin einige Male durch das Trommeln auf dem Dach

erwacht. Glück habe ich, kein Wasser tropft durch die Innenbeleuchtung:)

 

Der Himmel blau mit schwarzen Wolken und der gleich kalte Wind wie schon seit Tagen.

Ich kontrolliere alle Sicherungen im Kasten, keine defekte! Das Abblendlicht funktioniert genau 15 Sekunden. Evt. ein Wackelkontakt. Muss sowieso in Odessa zur Landrovergarage: Ölwechsel wäre schon länger fällig!

Strand von Feodosiia, lauter Muscheln.

Nach Feodosiia nehme ich die Nebenstrasse = Küstenstrasse.

Einen kleinen Abstecher zu dem Gleitschirmabflugplatz.

Schöne Aussicht von hier oben!!

Die Strasse ist gemütlich, mal in den Bergen, mal am Meer entlang, zwischen Laubbäume und Rebberge. Kleine Touristenorte! Ferienstimmung! Männer in kurzen Hosen, Frauen in Sommerröcke mit Badetaschen und ich im Auto mit Faserpelz:)

Ein Lastwagen voller Trauben!

Werde doch auch noch einige Fläschchen von verschiedenen Weinen probieren.

 

1 Geschenkspaket von Michèle habe ich noch. Steht darauf: wenn Du mal Heimweh hast!

Das Päckli sieht etwas zerfleddert aus, hat aber auch schon viele Kilometer hinter sich:)

Danke Michèle. Ein echtes schweizer Müäsli!!! Da ist das Heimweh schon fast weg!!!

 

In der Nacht wieder Sturmböen und Regen.

Tagsüber scheint kurz zwischendurch die Sonne.

Mir gefallen diese Stimmungsbilder.

Auf dem Weg nach Yalta.

In Yalta: es regnet, es stürmt, Stau, ich fahre gleich weiter!

In einer grossen BOSCH Garage werde ich von einem jungen Mechaniker bedient. Als ich ihn frage ob er sich in Landrover auskennt, meint er alle Automarken wären in etwa gleich bei den Lichter. Und wirklich innert Kürze findet er den Fehler am Schalter!!! etwas durchgebrannt!!

Jetzt funktioniert mein Licht wieder für 10.- Sfr.

 

Fahre noch der Meeresküste entlang und finde einen geschützten Schlafplatz auf einem Parkplatz bei einer Kletterwand!

In der Nacht sind die Sturmböen zum Teil so stark, dass ich mit dem Auto hin und her geschüttelt werde! und das an einer windgeschützten Stelle!!!

Gegen Morgen ist es plötzlich still, ich kann den Mond sehen und schlafe noch eine Runde.

 

Heute, einen zweiten Versuch nach Yalta, dieses Mal über die Nebenstrasse.

 

Schöne Kirche: hat eben ein Paar geheiratet.

 

Schwalbennest heisst dieses kleine Schloss. Es wurde 1912 für einen deutschen Baron Steingel gebaut, als Geschenk für seine Braut.

 

Zu viel Wasser in kurzer Zeit.

 

Bei diesem Wetter, was kann man da machen!! Also wieder in die BOSCH Garage: Ölwechsel!

 

Chekhov Haus Museeum, Russland's grosser Schriftsteller.

 

An der Promenade von Yalta. Auch als Hunde geht man mit der Mode!!

 

Weil es so kalt ist genehmige ich mir ein Trostpflästerchen und ein Zimmer in einem schönen Hotel:):):)

Mmmmmmmmmmmmm
Mmmmmmmmmmmmm
Sonnenaufgang über Jalta
Sonnenaufgang über Jalta

 

26.09.13

 

Rundgang an der Strandpromenade. Die Mutigen baden!!!

 

Zukünftige Boxmeister

 

Kleine Seilbahn auf den Hausberg, nahe zwischen den Häuser vorbei.

 

Grosse Seilbahn auf den Ay-Petri

 

Hier in Bakhchysaray bleibe ich im Dilara Hanum Mini Hotel für 2 Nächte.

 

Bakhchysaray ist die ehemalige Hauptstadt der Krim. Sie gefällt mir. Es ist ein kleiner gemütlicher Ort mit einigen Sehenswürdigkeiten und hinter dem Mini Hotel ist ein schönes Gebiet zum wandern.


Heute Morgen trinke ich als Erstes im café Musafir den besten türkischen Kaffee der Stadt.

 

Ein Blick zur Kaffeebar.

 

Khan's Palast

 

 

Schon damals trugen die Frauen hier hohe Schuhe.

 

 

Nein, ich trage immer noch die Flachen!!!

 

28.9.13


Bevor ich weiter fahre besuche ich das kleine „Uspensky Kloster“. Ein Teil des Kloster wurde in den Felsen gebaut.

Einige Mönche leben hier noch.

Zellen hoch oben in den Felsen.

 

Von hier wandere ich weiter zu den Chufut-Kale. Ein Felsenplateau mit etlichen Höhlen, in welchen

früher Menschen Zuflucht suchten. Zwei davon sind noch heute bewohnt!

 

Die Zyndzhyrly Medrese wurde sorgfältig restauriert und ist heute ein Museum.

 

 

Eigentlich will ich noch eine Nacht am Meer verbringen! Schwarze Gewitterwolken ziehen auf und ich fahre gleich weiter nach Simferopol, die Hauptstadt der Krim.

 

 

Simferopol: Samstagabend, viele Menschen unterwegs. Sonntagmorgen sind die Strassen noch leer!

Seit langem den besten Cappuccino im café Kofein getrunken!

 

Auf dem Weg nach Odessa: Einkäufe für den Wintervorrat! Sackweise Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, Peperoni, Weisskohl etc. Kleine Autos mit anhänger oder offenem Kofferraum, gefüllt mit Gemüse, behindern den Strassenverkehr!!

 

 

Komme gegen Abend in Odessa an!


30.9.13


Mir gefällt das Centrum von Odessa wirklich sehr gut. Heute, in der Stadt, habe ich nur gestaunt. Alte, schön restaurierte Gebäude (und viele noch zum restaurieren), breite Strassen zum Teil mit Kopfsteinpflaster und Bäumen.

Die Fussgängerzone mit schönen, meist teuren Geschäften, viele Strassencafés und natürlich Touristen.

Wie jede Stadt hat Odessa auch seine Schattenseite. Drogendealer, Prostitution, ein Magnet für Sextourismus und „Frauenjäger“ aus der ganzen Welt.

Von all dem sehe ich nichts, und ich fühle mich wohl. Die Menschen sind freundlich, das Essen und Trinken ausgezeichnet, für wenig Geld, und die Stadt interessant.

 

Manchmal habe ich das Gefühl in Paris zu sein!!!!!


Auf ein Glas Wein zum Apéritiv.

 

1.10.13


Viele originelle Cafés (Restaurants), einige habe ich ausprobiert, meistens um mich wieder auf zu wärmen. Zum Tee ein Stück Quarktorte mit Caramel, Zimtrolle, Apfelkuchen mit Vanillecreme, alles schmeckt wunderbar!

Den Nachmittag verbringe ich bei Alexej (er spricht deutsch), BMW-Bavaria Garage. Das Licht funktioniert wieder nicht. Ich hatte Glück, das Licht ist erst bei meiner Ankunft in Odessa auf dem Hotelparkplatz ausgegangen!!!

Der Mechaniker hat einige Mühe den Fehler zu finden. Nach 2 ½ Stunden warten, funktioniert es wieder und ich hoffe dieses Mal für länger. Der Stecker gereinigt, das Relais und ein angebranntes Kabel wurden ausgewechselt.


Gegen Abend kommen Sandra und Christian aus Simferopol an und wir gehen zusammen Essen und verbringen zwei schöne Abende miteinander.

 

3.10.2013


Von Odessa nach Moldawien.

 

Eigentlich wollte ich über Transdniester fahren. Kennt jemand Transdniester? Bis Sandra und Christian mir davon erzählten hatte ich noch nie etwas von diesem Land gehört. Eine selbsternannte Republik. Ein Streifen zwischen Moldawien und Ukraine, von keinem Land anerkannt. Laut Reiseführer: eine der letzte kommunistische überlebende Bastion!! mit Tirospol als Hauptstadt.

Es wurde mir abgeraten. Etliche Dollars an der Grenze an korrupte Polizisten, Bussgeld im Land, etc. würden mich diese paar Kilometer durch Transdniester kosten. Sogar der Routenplaner warnt vor Strassensperren. Also bin ich auch mal vernünftig und nehme die längere Südroute über Palanca.