Azerbaijan

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Stadtrundgang in Baku

 

Azerbaijan liegt zwischen Europa und Asien und ist ein unglaubliche Ort der Gegensätze. In der schnell wachsenden Hauptstadt Baku mit vielen fertigen Glashochhäuser oder noch im Bau, daneben stehen alte, abbruchreife, verlotterte Gebäude aus der Sovjet Zeit. Uralte Ladas fahren zwischen hochglanz Merzedes, Audis, Hummer …..

Viele Parks mit schönen Bäumen, Fussgängerzonen mit vielen schicken Geschäfter, renovierte alte Gebäude oder auf alt nachgebaut und dazwischen ultramoderne Architektur.

Vor der Küste sieht man etliche Ölplatformen, einige verrostet und nicht mehr in Gebrauch. Das Wasser ist hier im Gegensatz zu Kasachstan schmutzig und man kann manchmal einen farbig glänzenden Ölfilm beobachten. Also nichts zum baden!

Die Azerbaijani sind sehr freundliche Menschen, hilfsbereit und viele sprechen etwas englisch.

Die Altstadt, auf der Liste von UNESCO Welterbe, wird von einer Stadtmauer halb umringt.

 

Gemüseund Früchtemarkt
Gemüseund Früchtemarkt

 

Baku – Seki 24. Sptember

 

Am morgen früh, vor meiner Abreise mache ich noch einen Spziergang.

Kaum aus der Stadt, beginnt die Wüste. Verschiedene Pipline in den Felder, sehen aus wie Riesenschlangen.

 

 

 

 

Das Gelände wird hüglig und die Landschaft wird grün und Bäumen säumen die Strasse. (leider keine Fotos)

 

Gemüse und Früchte werden entlang der Strasse verkauft. Momentan sind Granatäpfel, Trauben und Baumnüsse reif, aber auch Kürbisse, Tomaten und Gurken.

In den Bergen sehe ich viele kleine Teeverkäufer. Ein Tisch mit einem oder zwei Samovare, daneben Plastiktische und -Stühle. Ich trinke einen Tee. Beim bezahlen denke ich nichts dabei und gebe dem jungen Mann die gefragten 3.- Manat. Dann erst realisiere ich, dass ich viel zu viel bezahlt habe. Beim Chef frage ich nach, wieviel ein Tee kostet. 1.- Manat. Somit fordere ich beim jungen Burschen meine 2.- Manat zurück, werfe ihm einen vernichtenden Blick zu und sage ihm (natürlich auf deutsch), dass ich nicht gerne für dumm verkauft werde und bla bla bla:) Ihn scheint dies gar nicht zu berühren, er hat es ja auch nicht verstanden!!!!

Seki

 

Seki (Scheki) wird als eines der schönsten Orte Azerbaijans genannt. Es liegt am Fusse eines bewaldeten Berges und hat eine lange Geschichte.

 

Seki war eine wichtiger Handelsort auf der Karawanenroute Baku - Tibilisi (Georgia). Hier zweigte ein Handelsweg über die Berge nach Derbent in Dangestan ab. Während dieser Zeit existierten fünf Karawansereien. Seki war auch bekannt als Stadt der Seidenweberei. Deshalb hat man mir auch ein Seidentuch auf geschwatzt!!!

 

Ich nehme mir ein Zimmer in der schön restaurierten Karawanserei. Nur schon wegen diesem Hotel ist Seki eine Reise wert.

Jedes Zimmer hat eine wunderschöne gewölbte Decke aus Ziegelsteinen. Aus dem ersten Zimmer komme ich fast nicht mehr heraus! Die schwere Holztüre klemmt und ich ziehe an der Klinke die fast herausfällt da 2 Schrauben schon lose sind. Vergeblich!

Da es kein Luxushotel ist, hat es auch keine Telefone im Zimmer und ich kann niemandem anrufen und bitten meine Zimmertüre ein zu schlagen:):)

Nun stemme ich einen Fuss gegen den einen Flügel und reisse an dem Anderen. Nichts! Dabei bin ich nahe daran das Holz mit den Nägeln raus zu ziehen!! Nicht das ich eine „Susi“ auf meiner Reise geworden bin, aber ….. Nach einiger Zeit und mit viel Muskelkraft schaffe ich es doch noch die Tür endlich zu öffnen.

Und somit beschliesse ich doch lieber das Zimmer zu wechseln!!!

 

Die grosse Sehenswürdigkeit in Seki ist der Xan Sarayi, Khan's Palast, welcher in 1762 zu Ende gebaut wurde. Dieser und zwei Museen werden von einer Festung umringt.

 

Der Palast ist eher klein,  ein Zimmer tief, auf zwei Stockwerke und jeder Quadratzentimeter ist mit farbigen Malereien bedeckt.

 

Das Ethnologische Museum ist nicht der Rede wert (dort wurde mir das Seidentuch verkauft) und das Museum gegenüber in der russischen Kirche, sei nicht das Geld wert.(da war ich nicht drin)

 

Eindrücke von Seki

 

Seki – Sighnaghi Georgien 26.9.10

 

Heute Morgen ist es stark bewölkt und es regnet. Genau richtig um weiter zu fahren.

Nach einem kurzen Verfahrer, finde ich die Strasse nach Georgien.

Es ist eine grüne Gegend und entlang der Strasse viele Bäume. Manchmal glaube ich durch einen Blättertunnel zu fahren!

 

Heute ist Sonntag und es wird geheiratet!! Autos mit Blumen und farbigen Bänder geschmückt, hupend und blinkend werden durch vorfahrende Autos von einem Kameramann gefilmt.

 

In Zagatala halte ich an um Mittag zu essen. Das ist die Azerbaijanische Haselnuss Stadt. Es ist eine angenehme Ortschaft mit hübschen, kleinen Häuser. Im Zentrum stehen 700 Jahr alte Cynarbäume.

 

Mittler weilen hat es aufgehört zu regnen. In einem kleinen Restaurant, als einzige Frau, esse ich wieder einmal meine Wochenration Fleisch:) Der Kellner wollte mich zuerst in einen kleinen Raum führen, mit einem Tisch und einigen Stühlen. Nein Danke, ich will in einem Gartenpavillon essen! Und so bekomme ich einen Tisch, blick geschützt von den Männertischen. Definitiv sind die Azerbaijani nicht gewohnt allein reisende Frauen zu sehen!

Die Grenze naht und ich fülle den Tank mit Diesel, denn hier kostet 1 Liter ca. -.50 SFr.