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In 3 Stunden haben wir alle Formalitäten , mit Hilfe und 50.-$ weniger, hinter uns.

Welcome to Iran ist hier von jedermann und jeder Frau zu hören.

Wir fahren südlich nach Orumiyeh zum Salzsee. Meine Stossdämpfergummi müssen gewechselt werden. In Orumiyeh bei BMW fragen wir nach einem Mechaniker.

2 Offroader, golden eagel Jeep, lotsen uns durch die nicht ganz kleine Stadt.

In kurzer Zeit werden die Gummis gratis gewechselt, und wir werden noch zum Lunch eingeladen.




Über den Salzsee nach Tabriz



Wieder bekommen wir Hilfe und Vahid zeigt uns einen Park wo wir übernachten können. El Goli Park. Für den nächsten Tag verabreden wir uns. Er wird uns Tabriz zeigen.

Vahid ist pünktlich zur Stelle, mit zwei Tourinformationsbroschüren, welche er noch in der Nacht zusammengestellt hat.


Zum Abendessen bei Vahid und seiner Frau mit Übernachtung.


 

 

 

Auto waschen während dessen zum Tee eingeladen wird



Glück im Unglück


Auf einer Geraden kommt ein alter Toyota mit dicker Stossstange entgegen. Kurz bevor wir uns kreuzen schert er nach rechts aus, reisst das Lenkrad um und juckt auf meine Fahrseite. Ich bremse und versuche nach links auszuweichen. Er erwischt mich auf der rechten Seite. Ich schlittere noch 20 m bis der Ländi still steht. Bea funkt ob ich in Ordnung bin! Keine einzige Schramme nur ein Schock.



Viele Helfer vor Ort. Leider verstehen wir sie nicht, ein Gemisch aus kurdisch, türkisch und farsi.

Ein iranischer Reiseführer mit deutschem Ehepaar hilft und übersetzt. Polizei, Armee, Rot Kreuz und Abschleppwagen sind da. Bea telefoniert mit meiner Versicherung. Ich rauche einige Zigaretten und bin entsetzt über das Aussehen meines Ländis.

Alles ist organisiert. Der Ländi wird abgeschleppt, ca. 25 km nach Bukan. Wir folgen der Ambulanz ins Rot Kreuz Gelände und der Chef persönlich fährt die Ambulanz. Er besteht darauf, gegen den Polizeiwillen, dass wir zwei und mein Ländi dort bleiben, bis das Auto vor Ort repariert wird. Auf internationalem Gebiet.

Ich übernachte bei Bea. Vor dem Schlafengehen Bea's Spruch: Du wolltest doch schon immer zum Roten Kreuz:):):)


Reparatur innert 24 Stunden, 4 Mechaniker, 1 Spengler, 2 Gangos, 1 vom Abschleppdienst und der Toyotafahrer. Sein Auto ist bei der Polizei konfisziert. Bea und ich als Kontrolleurinnen.

Ich rufe einen guten Freund in Teheran an, Amin. Er hat wiederum einen Freund in Bukan, welcher Englisch spricht. Hassan übersetzt und hilft bei allen Fragen von der Polizei.


Wir werden gut versorgt. Der Chef vom Roten Kreuz Mr. Momenpour, spricht zwar kein Englisch, lässt uns Essen kommen und fragt immer nach unserem Befinden. Die Polizei sagt klar, dass ich keine Schuld habe und bevor ich etwas unterschreibe, hat mir Amin mit Nachdruck gesagt, liest es Hassan jedes Mal durch und gibt sein OK.


Nach einer kurzen Probefahrt hin und zurück. Super!

Jetzt bei Hassans Frau, zu ihrer Familie zum Nachtessen


Noch einige Schönheitsfehler die gemacht werden müssen. Der junge Mech macht mich auf eine Warnleuchte aufmerksam. TC anscheinend Systemfehler. Jetzt brauche ich Rat von meinem Bruder.

Solange es orange leuchtet, kein Problem. In Teheran in die Landrover Garage. Da ich nicht weiss wieviel es kosten wird, gibt mir die Versicherung des Toyota Fahrers 200.-$. und somit wäre der Fall abgeschlossen. Grosse Verabschiedung und alle fragen ob wir trotz diesem Unfall Iran schön finden! Natürlich, wir haben so viele liebe Menschen kennen gelernt.


Zusammen fahren wir zu den Sahoolan Höhlen.


Sie wollten unbedingt, dass wir bei ihnen zu Hause übernachten, aber diesmal bleiben wir hart. Merci, wir sind ja schon auf dem Weg nach Teheran. Wir bleiben hier. Nicht gerne lassen sie uns hier. Auf Wiedersehen!


19.5.

Unterwegs nach Teheran, grandiose farbige, karge Landschaft


In der Nähe von Qazvin übernachten wir auf einem Raststätten-Parkplatz. Wir werden die ganze Nacht von einem Polizisten bewacht:) Merci Wir geben ihm von unserem Reissalat und er bringt uns Sonnenblumenkernen und Tee.


Wir sind noch nicht lange in Iran, haben aber schon sehr viel erlebt und so viele liebe, hilfsbereite Menschen kennengelernt. Es ist einfach schön.


Nach Teheran 19.05.


Einfahrt in Teheran, nur ein Verfahrer, danach finde ich diese lange Strasse „Azadi“, fahren neben dem Azadi Monument vorbei bis zum Emam Hossein Platz und ab hier nehmen wir ein Taxi als Vorfahrer. Viele Autos, ja das stimmt, keine Lastwagen, stimmt auch, (am Morgen dürfen sie nicht in die Stadt rein fahren) aber diese Motorräder!!!! von allen Seiten zwängen sie sich durch. Bin froh endlich im Hotel Atlas zu sein. Es ist unsere erste Hotelübernachtung seit unserer Abreise. Duschen, Wäsche zum waschen abgeben, Amin anrufen und schon holt er uns ab. In einem Park mit kleinem Museum hat es viele Künstler und schöne Ausstellungen. Guter Capuccino, Beas super Iced coffee und gutes Nachtessen.


In Teheran gibt es keine Landrovergarage. Wir fahren zu einem Mechaniker, ich nicht, Amin fährt. Die Spur wird eingestellt, das Lenkrad, im Fahren, vom Mechaniker gerichtet und der Mech. meint, in Dubai soll ich in der Landrovergarage alles checken lassen. Merci.

Verschiedene Museums- und Galleriebesuche

Donnerstag ist hier wie bei uns Samstag. Wir nehmen ein Taxi und fahren zu den Saadabad Paläste. Hier liegen insgesamt auf einem 410 ha grossen Gelände 18 frühere Paläste, von welchen jetzt 7 als Museen dienen.


Neue Anschnalltechnik




abgetrennte Beine einer Bronzestatue von Reza Shahs soll den Sieg der Revolution über die Monarchie symbolisieren


Palast Mohammad Reza Shahs

Grüner Palast (leider Fotoverbot) mit aufwendigen Stuckarbeiten und verspiegelten Decken


Zufällig laufen wir bei einem kleinen Palast vorbei und ich bin begeistert. Eine Fotoausstellung der iranischen Gebrüder Omidvar. 1954 sind sie für 10 Jahren um die Welt gefahren. Mit 90.-$ Startkapital und haben 99 Länder bereist. Leider haben wir kein Eintrittsticket für diesen Palast, aber die nette Frau an der Tür lässt uns gratis herein.


auf der grünen Brücke, in der Nacht ein wechselndes Farbenspiel


Bis spät in die Nacht strömen die Menschen in den Park mit Kinder und pic nic. Überall breiten sie Decken aus, essen, spielen, lachen. Es ist eine wunderschöne Atmosphäre. Wir werden, wie jeden Abend von Amin wieder in unser Hotel gefahren.


und so nimmt Bea dem Roomservice das Frühstück entgegen :D:D:D


22.05.

Rekordverdächtig: in 45 Min. sind wir aus der Stadt. Hier ist es zwar Feiertag, aber es hat trotzdem viel Verkehr!! Uns wurde gesagt, dass es 1.5 Stunden dauert um die Stadt zu durchqueren bei wenig Verkehr.Wir fahren in den Süden an Salzseen vorbei. Es wird wärmer, was nicht heissen soll, dass es in Teheran kalt war:D:D:D

 

 

 

Bei jeder Zahlstelle winkt man uns freundlich durch. Nix bezahlen. Merci. In Kashan finde ich das gleiche Hotel wie vor 5 Jahren. Hotel Ehsan, Historical Guesthouse. Es hat einen wunderschönen Innenhof, wie eine Oase und wir verbringen den Nachmittag mit Faulenzen

 

 

 


Kashan: Interessant durch den Bazar zu laufen. Wir treffen Yasmin und Samira, Zwillinge aus Holland.


Sie reisen heute Abend nach Hause und werden meine Fotos mitnehmen und sie Corina schicken. Ich hoffe, dass sie sie auf diese Webseite aufladen kann. Toll, wenn man helfende Hände zu Hause hat, denn auch meine Hotmail-Seite ist gesperrt. Meine Tochter versucht sie zu entsperren. Lieben Dank euch allen.


Zufällig finde ich das kleine Teehaus im Bazar wieder. Der alte Herr ist nicht da, aber sein Sohn. Er erzählt, dass sein Vater ein Foto von mir und ihm, vor fünf Jahren, zu Hause habe. Und wieder dürfen wir aufs Dach des Bazars.



Ausflug in die Wüste Maranjab. Bevor wir weiter nach Isfahan fahren, möchte Bea einen kurzen Abstecher in die Wüste, zu einer Karawanserei machen. Dort soll es auch einen Park geben, wo wir eventuell übernachten können.

Zahlstelle, quasi Eintritt für die Maraqnjab Wüste und Salzsee. Immer wieder Lastwagen gefüllt mit Salz.


weiter auf der Wellblechpiste



Zurück nach Kashan und kurzer Abstecher nach Qazvin. Wir kaufen Rosenwasser und Rosenkonfitüre. Eigentlich wollen wir über die Berge nach Abyaneh. Dies wird uns aber vehement abgeraten. Es sei „verry dangerous“, viele Steine, sehr schlechte und schmale Strassen. Von schlechten Strassen habe ich heute genug! Also wieder zurück nach Kashan und eine andere Strasse in den Süden. Kurz vor Natanz geht es in einem schönen Tal 20 km rauf nach Abyaneh. Im Tal hoch oben, verschiedene Steinbrüche. Vor dem Dorf, nach der Zahlstelle finden wir einen schönen, ruhigen Schlafplatz.


 

 

wunderbar geschlafen im Ländi. Diese Ruhe! Am Morgen lediglich eine Schafherde mit dem Hirten. Kein Hund! Die Schafe reagieren auf die Rufe des Hirten.