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In 2 Std. sind wir über die Omanische Grenze. Ich brauche noch eine Autoversicherung. Alex, er, erledigt netterweise unsere verschiedenen Stempel und Unterschriften. Dieses Mal alles an einem Schalter. Wir drei Frauen werden während dieser Zeit zu Tee und Datteln vom Zollamt eingeladen.


Es wird heiß. Die vorderen Lüftungsklappen sind zu! Sie erscheinen mir wie ein Heissluftbackofen. Wir fahren zur Küste bis nach Sohar. Hier ist der Geburtsort von Sindbad der Seefahrer!

Am Ende der Corniche übernachten wir an einem kleinen Strand.

Am Abend herrscht hier Hochbetrieb! Auch die Einheimischen freuen sich, dass es minim kühler wird. Einige fahren mit ihren Wagen an den Strand, bleiben aber in ihrem klimatisierten Auto sitzen und schauen ins Meer!

Morgens um 6.00 Uhr wird es schon warm. Hier ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und die Haut sowie die Kleider sind eher feucht. Angenehm für Nägel, Haare und Schleimhäute, nur die Gesichtscreme rutscht einfach weg. Jede Anstrengung treibt noch mehr Schweiss!

 


Je länger wir warten, desto wärmer wird es. Schneller Entscheid von allen 4:    ab in die Berge!!!


Von Rustaq nach Awabi und in ein Tal Richtung Hatta, in die Berge. Nach einigen Kilometer an verschiedenen Oasen vorbei, beginnt eine zum Teil sehr steile Naturstrasse. Kleine Ziegen überall.

An Hatta vorbei und es geht weiter hoch. Zu erwähnen, dass es hier oben nur etwas kühler ist.


 


Bei einem kurzen Stopp bekommen wir wunderbaren, von Sirup triefenden Kuchen von einem netten Mann aus Muskat. Er und seine Freunde, in traditioneller Kleidung, picnicen hier und freuen sich über die Aussicht. Er erklärt uns den Weg zum Jabal Shams, Grand Canyon von Oman. Dort sei es bedeutend kühler.

Nichts wie weg und wir fahren über Al Hambra dorthin. Am Wadi Gull vorbei, ein altes verlassenes (seit 35 Jahren) Dorf in den Felsen mit sehr alter Stadtmauer.

So angenehm! Direkt am Grand Canyon bei kühler Luft schlafen! Nur wir und ein paar vorwitzige Ziegen, die sich immer versuchen anzuschleichen! Diesen Abend geniessen wir natürlich mit einem oder zwei Glässchen Wein, ein Lagerfeuer und ein gutes Essen.

 


Auf dem Weg nach Muskat, in Bahla steht das grösste Lehmfort Omans. Trotz Gluthitz machen wir eine Besichtigungstour


 

Wir nähern uns Muskat, Hauptstadt Omans, aber nicht alleine, sondern als ganze Hauptstadtregion, genannt Capital Area. Muskat ist viel zu klein und hätte gar keinen Platz für all die Behördenbüros! Verschiedene Stadtteile sind zu einer Siedlungsfläche zusammengewachsen. Die meisten Stadtteile liegen in Buchten.

Muskat ist eine sehr saubere Stadt und erhielt 2003 einen Preis der UNESCO.

Übrigens: die Muskatnuss kommt nicht aus Muskat!!!

 


Heute Tag 1 des Ramadhan. Das heisst während dem Tag nichts essen, trinken, rauchen, kein Kaugummi in der Öffentlichkeit. Frühstück bekommen wir ins Zimmer. Da es so heiß ist liegen wir sowieso am Pool und ich verschlafe den halben Tag. Gegen Abend nimmt die Hitze ab und mit dem Taxi fahren wir in die Altstadt. Fast kein Verkehr! Die Restaurants sind bis Abends zu!

Wir laufen in Mutrah der Corniche entlang. Ein angenehmer Wind. Ein weisser Aussichtsturm im Riyam Park mit einem riesigen omanischen Weihrauchbrenner.

Im Hafen liegen die beiden Hochseejachten des Sultans Qaboos. In der Altstadt befindet sich der Sultanspalast, welcher nur zu Repräsentationszwecken und als Arbeitspalast dient.

Hier fühlt man sich richtig im Orient. Man sieht vorwiegend orientalische Architektur und die Stadt wird von den wetteifernden Wolkenkratzer bewahrt.

 


Sobald die Sonne untergeht kommt Leben in die Strassen und Gassen. Die Restaurants öffnen und überall sehen wir fröhliche Gesichter und wir freuen uns auf ein schönes Nachtessen.

 

3 Nächte bleiben wir in Muskat. Tagsüber ist gar nichts los. Die meisten Geschäfte und alle Restaurants sind zu. Die Strassen wie leer gefegt. Und erst bei Sonnenuntergang, das heisst um 19.00 Uhr nach dem der Muezzin gerufen hat, kommt Leben in die Stadt.

Gleich neben unserem Hotel hat es eine U-förmige Strasse, voller Restaurants und eine Shopping-Mall. Tagsüber leer. Am Abend kreisen schwere Autos auf Parkplatzsuche. V8 Motoren, Toyota Hilux, sehr beliebtes Auto hier in Oman, Porsche, Ferrari, Lamborghini, Jaguar etc.


Samstag 20.6. fliegen Alex und Alex wieder zurück in die Schweiz und wir fahren nach Süden. Unterwegs fragen wir einen netten Herrn aus Schottland nach dem Weg. Steve ist pensioniert, seine Frau arbeitet für eine Petrolfirma und er hat gerade Zeit und zeigt uns gerne eine „beautiful road“ in die Berge. Wadi Fins. Naturstrasse, an sehr steilen Stellen Platten !! So steile Strassen wie in Oman habe ich noch nie gesehen!


Eigentlich möchten wir über die Berge nach Ibra. Steve kennt die Strasse nicht. Wir bleiben hier über Nacht, es ist angenehm kühl und Steve fährt den gleichen Weg wieder zurück.


Wir haben ganz toll geschlafen, angenehm kühl!! Laut Steve soll es hier oben interessante Höhlen haben. Der Höhleneingang befindet sich an der Erdoberfläche.


Ein netter Einheimischer erklärt uns, dass der Weg nach Ibra gesperrt ist. Also auch wir wieder den gleichen Weg zurück nach Fins und ein wohlverdientes Bad am weissen Strand!